
Neugestaltung der Ausstellung im Turmareal
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Halten
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2016
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Ein kleiner Naturweg führt östlich des Kurhauses zur Kapelle hinunter, die bewusst etwas abseits, eingebettet am Waldrand des „Göiferlätsch“, mit prächtiger Aussicht auf das Aaretal und die Alpen dasteht. Einfachheit und die Verwendung natürlicher Baustoffe standen bei der Planung im Vordergrund. Die Kapelle ist ein Einraumbau mit axialem Grundriss. Ostwärts ist ein kleiner Chor mit dem Turmaufbau angefügt. Hauptgestaltungselemente sind das Dach als markantes Schutzelement und die massiven Umfassungswände in Naturstein. Die Westfassade dient als Kulisse. Sie wird von einem grossen, den Eingangsbereich überdeckenden Vordach überragt, weshalb auch Gottesdienste im Freien stattfinden können.
Das Innere der Kapelle ist einfach gehalten. Hauptakzente setzen der gegen den Chor gerichtete Andachtsraum und das Spiel des aus dem Turm und Glockenträger verdeckt einfallenden Lichts. Der Lichteinfall ist bewusst sparsam, indirekt, durch den Turm und das über der Eingangstüre nachträglich (1991) eingesetzte Glas-Betonfenster des Solothurner Künstlers Max Brunner. Dominierende Materialien sind der Fussboden aus Natursteinplatten, weiss getünchte Wände, das Holz der Deckenschalung und die einfachen Holzstühle im Andachtsraum. Im Zentrum des Chors steht der als einfacher Holztisch ausgestaltete Altar. Blickfang im Chor ist das grosse schmiedeeiserne, von einem Solothurner Unternehmer gestiftete, Kreuz. Daneben steht eine aus Holz geschnitzte Statue des Kirchenpatrons Bruder Klaus. Ebenfalls an Bruder Klaus erinnert der Wandteppich hinten rechts im Andachtsraum. Die Wappen aller solothurnischen Gemeinden auf der Innenseite der Eingangstüre sowie – auf dem Vorplatz zur Kapelle – Mosaiken mit den Bezirks- und dem Standeswappen unterstreichen die von Bruder Klaus an der Tagsatzung zu Stans 1481 eingenommene Haltung der Einheit in der Vielfalt.