
Neugestaltung der Ausstellung im Turmareal
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Halten
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2016
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Das Gebäude steht seit 1948 unter kantonalem Einzelschutz.
Über die Entstehungsgeschichte ist wenig bekannt. Auch die kantonale Denkmalpflege konnte dazu keine Unterlagen finden.
In seiner äusseren Form präsentiert sich das Gebäude als typisches Gäuerhaus. Diese sind definiert als gemauerte zwei- bis dreigeschossige Häuser mit hochaufragender Giebelfassade mit steilem Satteldach und kleinem Teilwalm.
Das Gäuerhaus gilt als einziger Bautypus, welcher klar dem Kanton Solothurn zugeordnet werden kann. Erstellt wurden sie schwerpunktmässig im 17. bis zur Mitte des 18. Jh., vielfach als Gasthäuser, Pfarrhäuser oder als Wohnhäuser einer bäuerlichen Oberschicht.
Die meistens repräsentativ gestalteten Giebelfassaden der ersten Gäuerhäuser wiesen vielfach eine spätgotische Einzel-, Reihen- oder Staffelbefensterung auf. In einer späteren Phase wurden eher axial angeordnete Einzelfenster eingebaut.
Das Haus entspricht diesem Gäuerhaus-Typus. Die Giebelfassade scheint sich jedoch im Laufe der Jahrhunderte verändert zu haben. Das oberste Fenster im Giebelbereich entspricht in seiner Formensprache noch dem alten Typus aus der ersten Hälfte des 17.Jh. Es ist als repräsentatives Kreuzstockfenster mit Falz und Hohlkehle ausgebildet. Die symmetrisch und axial angeordneten Fenster der zwei Wohngeschosse entsprechen eher dem Typus des 18./19.Jh. Einfache gefalzte Fenstergewände definieren diese Zeitepoche. Das einfach gestaltete Eingangsportal könnte mit seiner im Türsturz eingravierten Jahrzahl von 1848 diese Umbauphase datieren.
Gemäss Objektblatt der kantonalen Denkmalpflege wurde letztmals 1978 eine Dach- und Fassadensanierung durchgeführt. 2024 wurde zudem die Ostseite des Daches saniert (wahrsch. das Pultdach des ostseitigen Anbaus). Leider wurden damals als Eindeckung neuere Muldenziegel verwendet.