Die auf das 12. Jahrhundert zurückgehende mittelalterliche Turmburg, in welcher sich das Museum Wasseramt befindet, soll bis Anfangs Sommer 2025 eine umfassende neu konzipierte Ausstellung erhalten.
Dazu sind 2024 auch einige notwendige bauliche Massnahmen geplant. Dies betrifft schwerpunktmässig das Erdgeschoss sowie das durch den Hocheingang erschlossene erste Obergeschoss. In beiden Geschossen sind malerische Arbeiten vorgesehen. Dabei erhalten die Wände einen neuen notwendigen Anstrich. Ausgeführt wird er durch einen speziell für denkmalpflegerische Arbeiten ausgewiesenen Malerbetrieb. Dabei wird auf das verwendete Material und Art des Auftrages achtgegeben.
Weiter muss die Balkendecke über dem ersten Obergeschoss saniert werden. Die mittelalterliche Balkendecke mit dem dazugehörenden Schiebeboden und den Abdeckleisten scheint nicht mehr staubdicht zu sein. Es rieselt. Gemäss Aussage des spezialisierten Zimmereibetriebes soll dabei eine frühere, mit Spanplatten und Glasfaserisolation erstellte Sanierung rückgängig gemacht und durch neue natürliche und denkmalpflegerisch empfohlene Materialien ersetzt werden. Optisch wird sich die Balkendecke unterseitig nicht verändern. Das Geschoss darüber erhält zudem einen neuen Holzriemenboden.